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	<title>Gesundheitsnetz</title>
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	<description>der Ärzteschaft Lampertheim e.V.</description>
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		<title>Das Alter mit Leben füllen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Von unserem Mitarbeiter Markus Mertens Lampertheim. Gesundheit durch Bewegung? das klingt so selbstverständlich. Die Formel ist so klar, dass man sie nie hinterfragen würde, weil sie natürlich stimmt. Dass das mit der Bewegung im Alter aber vielleicht nicht mehr ganz so selbstverständlich ist, wie dieser gebetsmühlenartige Zauberspruch, wurde beim 67. Lokalen Gesundheitsforum im Stadthaus Lampertheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von unserem Mitarbeiter<br />
Markus Mertens</em><br />
Lampertheim. Gesundheit durch Bewegung? das klingt so  selbstverständlich. Die Formel ist so klar, dass man sie nie  hinterfragen würde, weil sie natürlich stimmt. Dass das mit der Bewegung  im Alter aber vielleicht nicht mehr ganz so selbstverständlich ist, wie  dieser gebetsmühlenartige Zauberspruch, wurde beim 67. Lokalen  Gesundheitsforum im Stadthaus Lampertheim zum Thema.</p>
<p>Die Zuhörer im prall gefüllten Sitzungssaal warteten geradezu darauf, mit Tipps und Tricks versorgt zu werden, denn <em>Moderne Sportmedizin zur Prävention und Therapie</em>,  so der Titel, geht nun wirklich jeden an, der sich irgend bewegt und  das vielleicht weniger, als er es sollte. Dass das aber eigentlich mehr  aufs Herz geht, als der Sport, das machte Dr. Nikolaus Selzer in seinem  Vortrag schonungslos klar. Denn wo es dauerhaft an Bewegung fehlt, ist  die Adipositas nicht weit. Da kündigen sich Bluthochdruck und Diabetes  gleich als nächstes an. Problematisch sei ja vor allem, dass nicht nur  zu viele Kalorien zugeführt würden, sondern, dass ein zu großer Anteil  davon einfach nicht verbrannt werde, so Selzer.</p>
<p><em>Durch den Sport mehr vom Leben haben</em>,  ist Selzers Credo, das ist eindeutig. Als Kardiologe weiß der Facharzt  auch ganz genau, wie wichtig Bewegung in Form von regelmäßigem Training  wirklich ist, und behält dieses Expertenwissen nicht für sich. Ein  bisschen schockiert raunt es da durch die Menge als Selzer berichtet,  wie etwa vor 20 Jahren mit Herzinfarktpatienten umgegangen wurde. <em>Da lagen Sie erst einmal wochenlang rum und haben gar nichts machen dürfen, nicht mal aufstehen</em>,  bringt der Kardiologe es zugespitzt auf den Punkt. Dass aber genau das  ein Riesenfehler war, der das Herz nur schwächer machte, weil dort  Narbengewebe entstand, wo einst mal Herzmuskel war, wusste man damals  noch nicht.</p>
<p>Training zur Stärkung<br />
Heute sei man klüger und lasse selbst Krebspatienten und chronisch  Kranke eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining absolvieren, um  sie zu stärken. <em>Dafür ist es übrigens nie zu spät</em>, lässt  Orthopäde Dr. Walter Seelinger das Publikum wissen. Selbst 80- und  90-Jährige könnten noch Erfolge erzielen, die klinisch sonst nur bei  Jugendlichen nachzuweisen seien. Ein Fakt, der den meisten Gästen so  vermutlich nicht bewusst war und den einen oder anderen sicher aufatmen  ließ. Ob Nordic Walking oder Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf,  keine dieser Sportarten könnte nicht auch mit Erfolg von Senioren  ausgeübt werden. <em>Hat die Passivität erst einmal angefangen, dann kommen Sie da auch so schnell nicht wieder raus</em> erklärt Walter Seelinger mit Nachdruck. Sein stärkstes Argument  allerdings hatte sich Seelinger für den Schluss aufgehoben. Was den  Sport, die Bewegung nämlich vor allem kennzeichne, ist, dass ein  moderates Training von einer halben Stunde zwei- bis dreimal pro Woche  schon genüge, um die Gabe von  Medikamenten unnötig zu machen. Wo  rechtzeitig mit Bewegung Prävention betrieben würde, müsse es zur  Therapie vielleicht gar nicht erst kommen. Auch wenn die neuen  Totalendoprothesen für Gelenke und Knorpel aller Art eine Errungenschaft  seien, besser sei es doch, das, was im Körper ist, zu erhalten.</p>
<p>Dr. Karl-Wilhelm Klingler brachte die Erkenntnisse des Abends am Ende auf eine schöne Formel: <em>Wir wollen das Alter mit Leben füllen und nicht einfach das Leben mit Alter. Also machen Sie was draus!</em> Es klingt fast ein bisschen nach Kant, was Klingler da von sich hören  lässt. Denn was der Philosoph einst programmatisch für den Verstand  forderte, könnte hier seine Gültigkeit nicht weniger haben: Habe Mut,  dich deines eigenen Muskels zu bedienen.</p>
<p><em>Erscheinungstag: 19.11.2011 | Zeitung: Suedhessen Morgen | Ressort: HLA | Seite: 19</em></p>
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		<title>Früh führt GALA-Vorstand</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Lampertheim. Das Gesundheitsnetz der Ärzteschaft in Lampertheim und Umgebung (GALA) hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der Vorsitzende Dieter Herb ist nach langjähriger Vorstandszugehörigkeit zurückgetreten. Dr. Matthias Früh (rechts) ist einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt worden. Als neues Vorstandsmitglied wurde Dr. Walter Seelinger (Zweiter von links) in den Vorstand gewählt. Dr. Alfred Döring [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lampertheim.  Das Gesundheitsnetz der Ärzteschaft in Lampertheim und Umgebung (GALA)  hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der  Vorsitzende Dieter Herb ist nach langjähriger Vorstandszugehörigkeit  zurückgetreten. Dr. Matthias Früh (rechts) ist einstimmig zu seinem  Nachfolger gewählt worden. Als neues Vorstandsmitglied wurde Dr. Walter  Seelinger (Zweiter von links) in den Vorstand gewählt. Dr. Alfred Döring  (Zweiter von rechts) und Dr. Guido Wehlen (links) wurden in ihren Ämter  bestätigt. zg/Bild: zg</p>
<p><em>Erscheinungstag: 17.05.2011 | Zeitung: Suedhessen Morgen | Ressort: HLA | Seite: 17</em></p>
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		<title>Wenn kein Baby kommt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Lampertheim. Ungewollt kinderlos, so lautete das Thema des 65. Lokalen Gesundheitsforums von Volkshochschule und GALA (Gesundheitsnetz der Ärzteschaft Lampertheim) im Sitzungssaal des Stadthauses. Schätzungen zufolge ist in Deutschland jede siebte Partnerschaft ungewollt kinderlos. Über die Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten sprachen Joachim Weiß, Facharzt für Urologie und Andrologie aus Lampertheim, und Tobias Schmidt, Facharzt für Gynäkologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lampertheim. <em>Ungewollt kinderlos</em>, so lautete das Thema des 65. Lokalen Gesundheitsforums von Volkshochschule und GALA (Gesundheitsnetz der Ärzteschaft Lampertheim) im Sitzungssaal des Stadthauses. Schätzungen zufolge ist in Deutschland jede siebte Partnerschaft ungewollt kinderlos. Über die Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten sprachen Joachim Weiß, Facharzt für Urologie und Andrologie aus Lampertheim, und Tobias Schmidt, Facharzt für Gynäkologie und Reproduktionsmedizin vom Kinderwunschzentrum Ludwigshafen.</p>
<p>Weiß beleuchtete die andrologischen Aspekte und sprach über die Gesundheitsstörungen beim Mann. Um diese zu diagnostizieren, stehen unter anderem Untersuchungen des Samens an. So kann der Facharzt anhand eines Spermiogramms prüfen, wie beweglich die Spermien sind und wie sie aussehen. <em>Wenn die Spermien anormal oder zu langsam sind, haben sie keine Chance, zur Eizelle zu gelangen</em>, erklärte der Androloge. Ein anderer Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit können Infektionen, genetische Defekte oder Erkrankungen der Hoden sein, sagte Weiß weiter. <em>Ganz selten kommt es auch vor, dass bei einem Mann die Anlage, Samenzellen zu produzieren, gar nicht vorhanden ist</em>, erklärte der Facharzt. Eine weitere Ursache seien Sterilisation oder Entzündungsherde im Körper. Eine Behandlungsmöglichkeit ist die TESE (Testikuläre Spermien Extraktion). Hierbei werden die Samen direkt aus dem Hoden entnommen und untersucht. <em>Oftmals finden sich hier mehr Samenzellen als direkt im Ejakulat</em>, erklärte der Arzt.</p>
<p>Dr. Tobias Schmidt, der seit etwa einem Jahr das Kinderwunschzentrum Ludwigshafen, betreibt, referierte über Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei der Frau. Er sprach über die hormonelle Therapie, Entnahme von Eizellen für die künstliche Befruchtung, die Reimplantation des Fötus und die weitere Betreuung der Schwangeren. <em>Das Problem der Kinderlosigkeit ist so alt wie die Menschheit selbst</em>, sagte Schmidt. Von Kinderlosigkeit spreche ein Mediziner dann, wenn eine Frau nach einem Jahr, trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs, nicht schwanger werden könne. <em>Die Anzahl der kinderlosen Paare nimmt zu, die meisten trauen sich aber nicht, darüber zu sprechen</em>, so der Facharzt. Dabei führen er und seine Kollegen im Kinderwunschzentrum täglich zwischen zwei und fünf künstliche Befruchtungen durch. <em>Jedes 80. Neugeborene stammt heutzutage aus einer künstlichen Befruchtung</em>, sagte Schmidt.  Die beiden Fachärzte machten Mut, offen mit dem Thema der Kinderlosigkeit umzugehen und Risikofaktoren zu vermeiden. Das sind bei Frauen und Männern das Rauchen und Übergewicht. <em>Bei der Frau kommt noch das Alter hinzu</em>, sagte Dr. Schmidt. Nach dem 35. Lebensjahr werde es immer schwerer, natürlich schwanger zu werden. nik<br />
<em></em></p>
<p><em>Erscheinungstag: 30.04.2011 | Zeitung: Suedhessen Morgen | Ressort: HLA | Seite: 18</em></p>
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